Europas B-Day: Am kommenden 21. November kann sich Europa auf Bioenergie verlassen um ihren gesamten Energiebedarf zu befriedigen.

Brüssel – 16. November 2017

Erneubare Energie könnte in 2017 ganze 66 Tage des Jahresbedarfs decken; Bioenergie würde allein 41 Tage zur Leistung beitragen. Sämtliche Bioenergieverbände  haben unter  der Leitung der Europäischen Biomassen Assoziation (AEBIOM – The European Biomass Association), eine neue Aufklärungskampagne entwickelt, die die entscheidende Rolle des Bioenergie-Sektors bei der Energiewende erläutern soll. Der Bioenergie-Sektor hat  sich europaweit sehr gut bewährt und das ist besonders wichtig, da die Vereinigten Staaten angekündigt haben sich dem Pariser Abkommen entziehen zu wollen.

Obwohl die Mehrheit der Europäer die Wende zur erneubaren Energie unterstützt, mangelt es bei Vielen an Verständnis der Lage, in der sich die EU befindet. Bioenergie ist ein gutes Beispiel: die Biomassen sind im Begriff die Kohle als lokalen Energieträger zu überholen. Bioenergie ist die wichtigste der Erneubaren Energien, aber dieses ist nicht allgemein bekannt.

Um die Rolle der Bioenergie besser und gründlicher zu veranschaulichen hat die Europäische Biomassen Assoziation (AEBIOM – The European Biomass Association)  mit der Unterstützung nationaler und internationaler Verbände eine Kampagne organisiert, die gleichzeitig in 20 Staaten der EU stattfinden wird. Der Bioenergy-Day soll den Stand der Erneubaren Energieträger und besonders der Bioenergie erläutern. Wenn man Europas Energiebedarf in 2017 (Projektionen wurden benutzt um das ganze Jahr zu decken) betrachet, erscheint ein deutliches Bild: Die EU ist 299 Tage lang von fossilen Energieträgern abhängig, jedoch erneubare und umweltfreundliche Energieträger decken insgesamt die restlichen 66 Tage und 41 Tage  davon sind der Bioenergie zu verdanken, also vom 21. November bis zum Jahresende.

An diesem symbolischen Tag hat sich also AEBIOM entschieden den Bioenergy-Day zu halten. Während der European Bioenergy Future Konferenz, die am 21. und 22. November in Brüssel stattfindet, wird dieser Tag regelrecht gefeiert.

Durch die Erstellung dieses Anlasses, an dem wir den Europäischen Tag der Bioenergie feiern stellen wir uns als den oft vernachlässigten Anführer der  Energiewende der Öffentlichkeit vor“, sagt Didzis Palejs, Geschäftsführer der Lettländischen Biomassen Assoziation (LATbio) und Direktor der Europäischen Biomassen Assoziation (AEBIOM). “Bioenergie besteht aus einer Vielfalt mobilisierter Materialien und Technologien, die für sich für die Gesellschaft und die Umwelt überaus positiv auswirken, was aber leider allzu oft missachtet wird. Mehr kann geleistet werden – und auf einer nachhaltigen Art und Weise. Wir nehmen uns vor in den kommenden Jahren den Bioenergy-Day immer etwas früher feiern zu können dank der sinkenden Nachfrage von fossilen Energien.

Laut AEBIOM sollte der Bioenergie-Sektor  bereits in 2030 das Datum auf Oktober verschieben, dieses würde die führendd Rolle des Sektors bestätigen  und dem Anteil von 35% entsprechen.

Da Bioenergie aus einer Vielfalt verschiedener Rohstoffe produziert wird (z. B. Holzpellets, Holzhackschnitzel, Stroh, Pflanzenöle, Dünger, organischem Müll, usw.) bestehen gute Chancen dieses Ziel erreichen zu können, dank auch neuer Materialien und innovativer Technologien. Aus diesem Grund  enthält die Homepage des Bioenergy-Day 41 Kurzgeschichten zum Thema Bioenergie und ein Rätselspiel mit dem Sie ihren Wissen bezüglich der europaweiten Energiewende testen  und erweitern können. Unser Ziel besteht darin sowohl Fachexperte als auch Neugierige zu einer neuen Perspektive zu unserem Thema einzuladen.